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Sinnvolle Versicherungen für selbstständige Handwerker

Team Kunde & Erfolg
Team Kunde & Erfolg, 01.09.17 14:37

Versicherungen machen in vielen Bereichen des Lebens Sinn und sichern uns gegen fast jedes erdenkliche Risiko finanziell ab. Logisch, dass auch Unternehmen und gerade kleinere Betriebe solche Absicherungen in Anspruch nehmen. Als selbstständiger Handwerker können Sie beispielsweise ein Einbruch in Ihre Werkstatt oder ein Schaden, den Sie oder Ihre Mitarbeiter aus Versehen bei einem Kunden verursachen, schnell ein riesiges Loch in den Geldbeutel reißen.

Versicherungen gehören zu jedem Betrieb im Handwerk 

Damit das nicht passiert, gibt es zahlreiche spezielle Versicherungen. Das Baubüro Magazin erklärt Ihnen, über welche Sie nachdenken sollten. Betriebshaftpflichtversicherung, Geschäftsinhaltsversicherung und Rechtsschutzversicherung – was ist wichtig?

Risiken, die bei Handwerksbetrieben vorkommen können, sind zum Beispiel Einbrüche oder Feuer. Das kann natürlich ziemlich hohe Kosten nach sich ziehen – solange Sie nicht richtig versichert sind. Hier empfiehlt sich die sogenannte Geschäftsinhaltsversicherung. Wenn Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Einbruch und Diebstahl Ihnen zusetzen, greift sie. In ihr eingeschlossen sind alle beweglichen Gegenstände. Bei Beschädigung und Zerstörung wird ihr Neuwert ersetzt. Dieser muss vorher festgelegt werden.

So viel kostet ein Sicherheitseinbehalt - Beispielrechnung

Fast umungänglich: Betriebshaftpflicht

Besonders unerlässlich ist auch die Betriebshaftpflicht. So sorgfältig Sie und Ihre Angestellten auch sind, Fehler lassen sich niemals ganz vermeiden. Eine Betriebshaftpflichtversicherung sichert den Betrieb gegen Schäden ab, die Sie oder ein Mitarbeiter in Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit zu verantworten haben.

Die Haftpflicht umfasst Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Das sind Schäden, die durch einen Sachschaden oder Personenschaden bedingt sind. Auch werden nicht gerechtfertigte Ansprüche, die gegen Ihre Betrieb gestellt werden, durch die Versicherung abgewendet. Die Versicherungssumme sollte unter Zuhilfenahme folgender Faktoren berechnet werden: Die Branche ihres Handwerksbetriebs, die Betriebsgröße, das Auftragsvolumen und das genaue Betätigungsfeld. Grundsätzlich empfiehlt sich eine Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro.

Oft hilfeich: Rechtsschutzversicherung und Bürgschaftsversicherung

So unschön es ist: Auch Rechtsstreitigkeiten können Sie ereilen. Ob es Streit mit dem Verpächter Ihrer Lagerräume ist, oder ein ehemaliger Angestellter klagt: Nicht eingeplante Kosten kann eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung verhindern. Sie deckt Kosten für Anwalt, Gutachter sowie den Prozess während des Streitfalls ab.

Eine Versicheurng der ganz anderen Art ist die Bürgschafts- oder Kautionsversicherung. Sie sichert Ihnen Liquidität, wenn Sie dem Kundne eigentlich einen Sicherheitseinbehalt gewähren sollten. Dieses Thema haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Es kommt ganz auf Ihren Betrieb an

Natürlich können auch weitere Versicherungen von Nutzen für Sie sein. Wenn Sie Ihre Ware oft liefern (lassen) müssen, haben Sie die Möglichkeit, eine Transportversicherung abzuschließen. Diese haftet, ganz gleich, ob Sie selbst ausliefern, oder Sie einen Dienst dafür engagieren. Arbeiten Sie mit teuren Spezialmaschinen, kann etwa eine Maschinenbruchversicherung infrage kommen. Tritt ein nicht vorhersehbarer Schaden ein, werden die Kosten für eine Reparatur oder Wiederanschaffung übernommen – ob es an einem Fehler bei der Bedienung oder ein Feuer war.

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