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Social Media für Handwerker: Ist das das Richtige für meinen Betrieb?

Team Organisation & Ablauf
Team Organisation & Ablauf, 24.08.17 16:49

Bereits mehrfach haben wir in unserem Blog das Thema Digitalisierung angesprochen. Auch der Unternehmensauftritt im Netz war bereits Thema. Wir wollen Ihnen bei Ihren ersten Schritten ins Internet helfen – schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Vielen handwerkliche Betrieben fehlt nicht etwa die Motivation, sondern die Grundlage für eine Präsenz im Netz.

Social Media ist der einfachste Einstieg ins Internet

Eine Website ist heutzutage ein wichtiger Weg, extern zu kommunizieren und Kunden anzulocken. Wenn Sie bereits ein alter Hase sind, helfen Ihnen vielleicht unsere Tipps, wie Sie Ihre Website gestalten sollten. Den Anfängern sei gesagt: Ein noch schnellerer Weg ins Netz ist allerdings Social Media. Problem: Sie fühlen sich überfragt, von was die Rede ist, wenn alle von Facebook oder Instagram erzählen? Wir geben Ihnen einen schnellen Überblick!

Um in der heutigen Zeit mit Ihrem Unternehmen zu überleben, müssen Sie die Digitale Welt miteinbeziehen. Social Media ist immer mehr eine Voraussetzung für junge Menschen, um sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Autor und Speaker Jörg Mosler hat uns bereits in seinem Interview mit uns erzählt, wie wichtig Social Media für Handwerker auch bei Suche nach Nachwuchs ist. Aber das ist nur einer der Gründe für Sie, sich unsere Einführung in die sozialen Medien durchzulesen. Für den Einstieg ins Thema eignet sich besonders das größte soziale Netzwerk der Welt: Facebook.

Facebook

Als Einsteiger in die Social-Media Welt, sollten Sie sich erst einmal den Basics widmen. Facebook ist eines der „Must Haves“ heutzutage, leicht zu bedienen und weltweit verbreitet. Richten Sie sich ein Unternehmensprofil mit Ihrem Firmennamen ein und verlinken Sie – falls vorhanden – ganz einfach all Ihre Social-Media-Kanäle und Ihre Website. Erwecken Sie Ihre Facebook-Seite zum Leben und laden Sie Bilder aus dem laufenden Unternehmen, Teamfotos oder ­Fotos/Videos von Ihren Produkten oder ­Referenz-­Projekten hoch. Bei der Beschreibung Ihres Unternehmens bedenken Sie Suchmaschinen und binden Sie wichtige Schlüsselwörter (wie zum Beispiel: Dienstleistung, Handwerk, etc.) in Ihre Texte mit ein. Potenzielle Kunden können ebenfalls Ihre Öffnungszeiten auf der Facebook-Seite finden oder Bewertungen vorheriger Geschäftspartner. Wenn Leuten Ihre Seite gefällt, bekommen Sie ein "like" - und die Leute bekommen Ihre Beiträge im sogenannten Newsfeed angezeigt, der jedem persönliche Neuigkeiten überbringt.

So viel kostet ein Sicherheitseinbehalt - Beispielrechnung

Nutzen Sie Facebook, um Informationen und auch Tipps mit Ihren Kunden zu teilen. Nur wenn Interaktion auf der Seite herrscht, nutzen Sie Facebook effektiv. Aus diesem Grund sollten Sie auch versuchen Fragen oder Kommentare innerhalb von 24 Stunden zu beantworten und auf negative Kommentare stets freundlich zu reagieren.

Die Erfolge Ihrer Facebook-Seite können Sie kostenlos unter „Statistiken“ einsehen. Falls Sie das Maximum aus Facebook für Ihr Unternehmen ziehen wollen, besteht die Möglichkeit der Schaltung von Werbe-Anzeigen (kostenpflichtig). Dazu können Sie beispielsweise Zielgruppen, Gebietsgruppen, Altersgruppen oder auch Schlüsselworte auswählen, um Kriterien festzulegen, bei welchen Personen Ihre Anzeige eingeblendet wird.

Eine Impressumspflicht besteht bei allen geschäftlichen Seiten (Telemediengesetz), dies gilt auch für ­Facebook! Das Impressum darf maximal zwei Klicks entfernt sein. Eine Verlinkung auf das Impressum der eigenen ­Internet­präsenz ist ebenso erlaubt.

Hier geht es zu Facebook - werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Seite.

XING und LinkedIn: Die Jobnetzwerke

Auf diesen beiden Plattformen kann parallel zu Facebook ebenso eine Unternehmensseite bestehen. Die beiden Netzwerke sind so etwas wie Facebook für die arbeitende Bevölkerung und legen den Fokus tatsächlich auf den ursprünglichen Begriff des Netzwerks – hier will man Kontakte aus der Arbeitswelt knüpfen oder ausbauen. Auch potenziellen Kunden kann man dort selbstverständlich näher kommen. Da kann sich ein Unternehmensprofil lohnen.

Die Pflege der beiden Profile ist nicht so sehr zeitintensiv wie bei Facebook oder anderen Social-Media Plattformen. Wenn Sie Ihr Profil einmal eingerichtet haben, brauchen Sie nicht ganz so häufig wie bei Facebook und Co. nachbessern oder etwas neues posten.  Dennoch sind Sie entscheidend bei Suchmaschinen-Ergebnissen und sorgen für eine bessere Erkennbarkeit Ihres Unternehmens im Internet. Schauen Sie sich bei www.xing.com und www.linkedin.com um. Xing ist als deutsches Netzwerk sehr beliebt im deutschsprachigen Raum, LinkedIn ist ein amerikanisches Netzwerk, dennoch finden sich dort viele deutsche Arbeitnehmer und -geber.

Youtube

Einen Youtube-Kanal zu integrieren ist erst dann sinnvoll, wenn man Videomaterial oder die Möglichkeit besitzt, diese zu produzieren. Der Kanal sollte regelmäßig mit relevanten Videos befüllt werden. Zeigen Sie den Leuten, was Sie tun. Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen lassen sich in Bewegtbild sehr nah an potenzielle Kunden herantragen. Achten Sie nur darauf, dass die Videos einigermaßen Bildqualität besitzen (moderne Handykameras reichen aus) und nicht zu lang sind. Natürlich können Sie auch Profis engagieren, um einen Imagefilm zu produzieren. Wenn diese Aspekte erfüllt werden, ist Youtube ein gutes Medium um mit Kunden den Kontakt herzustellen und die Bekanntheit zu vergrößern. Übrigens: YouTube-Videos kann man sehr gut auf allen anderen Kanälen teilen.

Schauen Sie sich hier an, wie gut man seine Arbeit filmisch rüberbringen kann:

Twitter

Twitter ist ein Medium, welches regelmäßig gefüttert werden möchte. Man "zwitschert", was die Übersetzung des Firmennamens ist, Kurznachrichten in die Welt. Wenn man jemandem folgt, wird man "Follower" genannt - das meint, dass man die Nachrichten eines Accounts abonniert hat. Regelmäßige Pflege ist ja grundsätzlich überall das A und O, doch bei Twitter ist es von großer Bedeutung fast tagtäglich am Ball zu bleiben und über relevante Dinge in Ihrer Branche zu twittern. Man kann Nachrichten mit bis zu 140 Zeichen – wie die klassische SMS – absetzen. Zudem kann man andere Teilnehmer direkt ansprechen oder mit dem sogenannten "Hashtag" (#) Begriffe markieren, die im gesamten Netzwerk gefunden werden können.

Auch wir sind bei Twitter- vielleicht dienen wir Ihrem Betrieb ja als Inspiration oder als erster Follower. 

 

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